Impulse Basel News



Inhaltsverzeichnis Newsletter Dezember 2016

1. Noch mehr Unternehmen setzen mit dem Label iPunkt ein Zeichen

2. Neue Denkanstösse für den Umgang mit psychischer Erkrankung – das war die iPunkt-Denkpause 2016

3. Das Label iPunkt mit einem gelungenen Auftritt an der Swiss Innovation-Challenge

4. Jetzt anmelden: Lehrgang "Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt für Praktiker"

5. "Wir sind überzeugt, dass die CHARTA im Aargau ein Erfolg werden wird."

6. Das Alpenprotokoll Coaching Programm für neue Perspektiven

7. Lanciert: Jetzt Mitglied im neuen Förderverein impulse plus werden

8. 2. Stammtisch AK Behindertengleichstellung das Fazit

9. Gewinnen: Arbeitgebende können sich für den Basler Sozialpreis 2017 bewerben

Noch mehr Unternehmen setzen mit dem Label iPunkt ein Zeichen

Die Psychiatrie Baselland und die Toni Müller AG zählen auf Mitarbeitende mit Behinderung und wurden von Impulse mit dem Label iPunkt zertifiziert. Wir heissen die Klinik aus Liestal/BL und das Einrichtungsgeschäft aus Muttenz/BL herzlich willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit.
 
 


Der iPunkt sucht weitere Arbeitgeber, die einen Schritt vorangehen und ihr Know-how weitergeben. Hier finden Sie Informationen zum iPunkt.

 

Neue Denkanstösse für den Umgang mit psychischer Erkrankung – das war die iPunkt-Denkpause 2016

Am 4. November 2016 lud das Label iPunkt zur Denkpause. Im Fokus dieser Arbeitgeberveranstaltung stand der Blick auf die gesunde Seite psychischer Erkrankungen von Mitarbeitenden. Im Curlingzentrum Region Basel in Arlesheim/BL diskutierten psychiatrieerfahrene Fachkräfte mit Fachpersonen und Wirtschaftsvertreterinnen und -vertretern. Ihre Gesprächspartner und -partnerinnen waren unter anderen Kathrin Amacker, Leiterin Kommunikation und Mitglied der Konzernleitung SBB AG; Markus Meier, Stellvertretender Direktor der Wirtschaftskammer Baselland; Olivier Grieder, Abteilungsleiter Integration SVA Basel-Landschaft und Georg Heitz, Sportdirektor FC Basel 1893. Eröffnet wurde der Anlass von Nationalrätin Maya Graf. Rund 100 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Behindertenorganisationen nutzten diesen Perspektivenwechsel, um neue Denkanstösse zu erhalten.

Hier geht es zum ausführlichen Rückblick mit Video und Fotos
Hier finden Sie alle Informationen über das Label iPunkt.

Ausgewählte Medienberichte über die iPunkt-Denkpause:
Beitrag von Radio X 

Artikel im Wochenblatt Arlesheim

Das Label iPunkt mit einem gelungenen Auftritt an der Swiss Innovation-Challenge

Impulse schickte seine Innovation das Label iPunkt ins Rennen der Swiss Innovation-Challenge 2016.
100 Projekte nahmen am Förderprogramm mit Wettbewerb teil. Das Label iPunkt überzeugte die Jury und qualifizierte sich mit innovativen Präsentationen für die Finalrunde. Das Label iPunkt schloss die Challenge auf dem guten 10. Schlussrang ab. Wir gratulieren dem Gewinner der Gold S AG und wünschen positive Impulse für die Zukunft! Hier erfahren Sie mehr über die Challenge.

Jetzt anmelden: Lehrgang "Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt für Praktiker"

Die Eingliederung bzw. die Wiedereingliederung von beeinträchtigten Menschen ist aus verschiedenen Gründen eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. Auf der einen Seite sind bereits die Rechtsgrundlagen komplex, auf der anderen Seite erfordert diese Vorhaben eine intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit.Das Label iPunkt, die Handelsschule KV Basel und die Advokatur am Rhein lancieren den Lehrgang "Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt für Praktiker", um Fachwissen zu vermitteln. Er richtet sich unter anderem an das HR-Personal, Anwälte, Ärzte oder Mitarbeitende von Versicherungen. iPunkt-Labelträger sowie KV-Mitglieder profitieren von einer Kostenreduktion. Der Kurs startet ab Januar 2017.

Hier geht es zu näheren Informationen und den Anmeldemöglichkeiten.

"Wir sind überzeugt, dass die CHARTA im Aargau ein Erfolg werden wird."

Impulse dehnt die Aktivitäten von "die CHARTA - Arbeit für Menschen mit Behinderung" auf den Kanton Aargau aus. Mit der Unterzeichnung der CHARTA bekennen sich Arbeitgebende zur Chancengerechtigkeit und Nicht-Diskriminierung gegenüber Menschen mit Behinderung in allen Bereichen der Berufswelt. Die Aargauische Industrie- und Handelskammer (AIHK) ist Mitglied der CHARTA-Steuergruppe für den Kanton Aargau. Philip Schneiter, Rechtsanwalt und juristischer Mitarbeiter ist sich sicher, dass die CHARTA auch im Kanton Aargau auf positive Resonanz stossen wird:

Philip Schneiter, was motiviert die AHIK in der Steuergruppe der CHARTA-Aargau mitzuwirken?
Arbeit ist ein wesentlicher Faktor für die Integration von Menschen mit Behinderung. Viele Arbeitgeber sind sich ihrer Verantwortung bewusst. Die AHIK möchte Aargauer Arbeitgeber, die ihre Verantwortung wahrnehmen, unterstützen. Mit der Unterzeichnung der CHARTA kann jeder Arbeitgeber nach innen und nach aussen zeigen, welchen Stellenwert die Chancengerechtigkeit hat. Vor allem aber hat die AHIK beeindruckt, mit welchem Engagement Impulse die Anliegen von Menschen mit Behinderung vertritt. Wir sind deshalb überzeugt, dass die CHARTA im Aargau wie in Basel ein Erfolg werden wird.

Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung ist dieses Thema bei Ihren Mitgliederfirmen präsent?
Es gibt viele Möglichkeiten, als Arbeitgeber verantwortungsbewusst zu handeln. Gewisse Arbeitgeber beschäftigen vorwiegend ältere Mitarbeiter. Andere Arbeitgeber beschäftigen z.B. Flüchtlinge. Wenn Menschen mit Behinderung gleiche Chancen erhalten sollen, muss das Thema «Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung» immer wieder von Neuem aufgegriffen werden. Wir sind überzeugt, dass sich mehr Arbeitgeber für die Integration von Menschen mit Behinderung engagieren würden, wenn dieses Thema noch präsenter wird.


Was denken Sie, wieviele Unternehmen werden bis Ende 2017 die CHARTA im Aargau unterzeichnet haben?
Wenn 50 Unternehmen die CHARTA bis Ende 2017 unterzeichnen würden, wäre die CHARTA aus meiner Sicht bereits ein grosser Erfolg.

Und von diesen 50 CHARTA-Unterzeichnern wie viele dieser Firmen werden tatsächlich jemanden mit Behinderung anstellen?
Auf lange Sicht werden hoffentlich alle diese Firmen jemanden mit Behinderung anstellen. Bis Ende 2017 werden aber wohl höchstens 15 % einen Menschen mit Behinderung anstellen.
 

Philip Schneiter, Iic. iur., Rechtsanwalt, juristischer Mitarbeiter
Aargauische Industrie- und Handelskammer


Hier finden Sie weitere Informationen zur Charta.

Das Alpenprotokoll – Coaching Programm für neue Perspektiven

Raus aus dem Alltag, hinauf auf die Alp! Fernab von den Routinen und der Hektik des Alltags ermöglicht das Alpenprotokoll einen ganz neuen Blick auf die persönliche Lebens- und Berufssituation. Subagesh Karunakaran hat diesen Juni mit dem Alpenprotokoll gestartet und lässt uns an seinen Erfahrungen teilhaben:


Subagesh, Du hast diesen Juni mit dem Alpenprotokoll gestartet. Was hat es Dir bisher gebracht?
Die intensive Arbeit auf der Alp und die regelmässigen Gruppentreffen haben mich neue Zusammenhänge in meinem Leben erkennen lassen.
Ich habe innerlich Klarheit gefunden.

Das Alpenprotokoll ist auch ein Gruppen-Setting. Welche Erfahrungen hast Du damit gemacht?
Unsere Gruppe setzt sich aus total unterschiedlichen Leuten zusammen. Sie alle sind und waren für mich bisher eine tolle Unterstützung.
Die Gruppe ist für mich ein besonderer Edelstein: Sie lehrt mich, mehr an meinem Selbstvertrauen zu arbeiten
.

Was waren Deine persönlichen Highlights während der Alpwoche?
Da gab es viele! Ein Highlight war bereits die Anreise nach Tschamut.
Ich bin mit drei anderen Teilnehmenden gereist. Obwohl wir uns nicht kannten, hatten wir alle das Gefühl, uns schon seit Jahren zu kennen. Besonders schön fand ich auch unsere Gruppenarbeit draussen, inmitten einer traumhaften Bergkulisse. Da bekommt man den Kopf so richtig frei.
Und natürlich unsere gemütlichen Spielabende. Was haben wir da gelacht. Zum Glück, denn es gab natürlich auch schwierige Momente. Viele Übungen haben uns alle ganz schön aus der Komfortzone gelockt.
Aber vor allem: Es war eine Auszeit vom Alltag!

Kannst Du das Alpenprotokoll weiterempfehlen?
Ja unbedingt. Für mich haben sich Türen geöffnet, die ich bisher gar nicht wahrgenommen hatte.

 

Wo will ich hin und wie will ich mich dabei fühlen?
Gruppenarbeit im Alpenprotokoll


Hier finden Sie weitere Informationen zum Alpenprotokoll.

Lanciert: Jetzt Mitglied im neuen Förderverein impulse plus werden

Seit mehr als fünf Jahren setzt sich Impulse als gemeinnützige Organisation für die Inklusion von Menschen mit Behinderung ein mit viel Herzblut, mit Mut zum Unkonventionellen.

Eine gute Sache? Gemeinsam verschieden sind wir stark! Jetzt haben Sie die Möglichkeit, die Arbeit von Impulse nicht nur ideel, sondern auch finanziell zu unterstützen: Als Mitglied im neuen Förderverein impulse plus eröffnen Sie mit Ihrem Beitrag neue Perspektiven für Menschen mit Behinderung und fördern so ihre Inklusion im Lebensbereich Arbeit.

Hier geht es zu weiteren Informationen und Anmeldemöglichkeiten.
Förderverein-Botschafter ist Conradin Cramer, Regierungsrat Basel-Stadt 2017.
Klicken Sie auf das Foto und sehen Sie seine Videobotschaft.

 

2. Stammtisch AK Behindertengleichstellung – das Fazit

Das Aktionskomitee Behindertengleichstellung teilt mit:

«Regierungsratwahlen: Neue Köpfe mehr Behindertenpolitik? Oder bleibt es bei den höhergelegten «Tramhaltestellenkanten»?
Der zweite öffentliche Stammtisch war ein Stammtisch mit PolitikerInnen der Grünen, Basta!, GLP, LDP, SP und FDP. Kurz vor den Herbstwahlen war dies eine spannende Ausgangslage mit einer hohen Politikerdichte. Die potentiellen Regierungsrätinnen, respektive Stadtpräsidentinnen Heidi Mück, Martina Bernasconi und Elisabeth Ackermann drängten förmlich ans Mikrophon. Die Botschaften waren erfreulich. Alle hatten sie grosses Verständnis für die Anliegen behinderter MitbürgerInnen. U. a. stand die berufliche Integration von Jugendlichen mit Behinderung und psychisch beeinträchtigten Menschen im Zentrum des 2. Stammtisches.


Einen Kommentar von AK-Mitglied Christoph Meury und ein Beispiel, was ohne die kompetente Mitarbeit der kantonalen Fachstelle für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung schief geht sowie das ausführliche Fazit des Stammtisches, finden Sie hier.

Gewinnen: Arbeitgebende können sich für den Basler Sozialpreis 2017 bewerben

Menschen, die aus sozialen, psychischen oder anderen gesundheitlichen Gründen in ihrer Leistung eingeschränkt sind, haben es schwer, eine geeignete Ausbildung oder Arbeit zu finden und diese zu behalten. Der Kanton Basel-Stadt (iPunkt-Läbelträgerin) will die berufliche Integration von leistungseingeschränkten Personen fördern. Er zeichnet jedes Jahr ein bis zwei Unternehmen mit dem Basler Sozialpreis für die Wirtschaft aus. Der Sozialpreis ist mit 10'000 Franken dotiert und wird an einer feierlichen Preisverleihung übergeben.
Unternehmen können sich noch bis am 15. Januar 2017 anmelden.

Hier finden Sie nähere Informationen.

by Dr. Radut